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Matthias Kraus: “Habt Freude an dem, was ihr tut!”

Unternehmen



 

Matthias Kraus ist 31 Jahre alt und seit 2016 Abteilungsleiter in der Blaserei in unserem Familienunternehmen. Seine Ausbildung begann er 2006 als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Seit 2017 ist er geprüfter Industriemeister für die Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk. Im Interview spricht er über die bisherigen Highlights in seiner 15-jährigen Laufbahn bei Geli und erklärt, warum ihm seine Tätigkeit so viel Freude bereitet. Was er sich in den nächsten Jahren vorgenommen hat und warum „Nie aufgeben“ ein wesentliches Lebensmotto ist, verrät er hier.

 

Was machen Sie derzeit in Ihrer Tätigkeit?

Ich kümmere mich um Reparaturen, das fängt bei einfachen Dingen an wie etwa die Reparatur von Pneumatik- und Hydraulik-Ventilen und geht bis hin zum Zerlegen von ganzen Extrudern und Blasköpfen, die mehrere Tonnen wiegen. Der zweite Bereich ist die Bereitstellung und Verwaltung von Betriebsstoffen, zum Beispiel Getriebeöle und Fette, die der gesamte Betrieb braucht. Zusätzlich mache ich technische Angebotsanfragen und kümmere mich um die Ersatzteilbeschaffung. Das sind meine drei Hauptaufgaben.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie in Ihrer Abteilung?

Insgesamt leite ich elf festangestellte Mitarbeiter, wobei die Zahl abhängig von der Saison ist.

Was gefällt Ihnen in Ihrem Job besonders?

Ganz am Anfang dachte ich, ich sitze als Abteilungsleiter in einem Büro und arbeite nur am PC. Das ist aber nicht so. Was mir besonders gefällt, ist die Vielfalt in meiner Tätigkeit: Ich habe zahlreiche technische Aufgaben.

„Das ist für mich manchmal wie eine Detektivarbeit“.

Man merkt Ihnen an, dass Ihnen diese Vielfalt wichtig ist…

Eine Tätigkeit ohne Abwechslung würde mich nicht glücklich machen. Hier bei Geli kann ich immer in die Fertigung und „knifflige“ Aufgaben lösen.

Es scheint, als würden Sie Herausforderungen gerne meistern…

Absolut! (lacht) Gerade bei Anlagen, bei denen eine Funktion nicht rund läuft! Das ist für mich manchmal wie eine Detektivarbeit. Man muss die technischen Vorgänge nachvollziehen und die Maschine „verstehen“, um dann auf die Lösung zu kommen und das Problem zu beheben. Das kann eine pneumatische oder hydraulische, aber auch eine mechanische oder elektrische Ursache haben. Diese Vielfalt macht meine Tätigkeit so spannend! Und solche Herausforderungen machen mir viel Spaß.

Sie arbeiten seit 2006 bei Geli. Welche “Highlights” haben Sie bislang besonders erfreut?

Besonders gefreut habe ich mich über meine Beförderung zum Abteilungsleiter 2016. Auf diese Position hatte ich zehn Jahre hingearbeitet. Ich wusste schon kurz nach Ende meiner Ausbildung, dass dieser Posten ein erstrebenswertes Ziel für mich ist. Abteilungsleiter zu werden, das war schon ein besonderes Highlight für mich. Die Jahre 2016 und 2017 waren aber auch ganz schön „knifflig“. Neben meiner Tätigkeit als Abteilungsleiter besuchte ich ein Jahr lang die Abendschule für meine Meisterausbildung.

Sie mögen wohl „knifflige“ Angelegenheiten und gehen offenbar keinem Hindernis aus dem Weg…

….ja, bei der Abendschule ging es richtig zur Sache! Ein weiteres Highlight ist für mich: Wir haben seit zwei Jahren eine neue Blasanlage für unsere Gießkannenproduktion. Das ist eine vollelektronische Maschine auf dem neuesten technischen Stand. Die Maschine ist für unsere Abteilung ein Meilenstein.

Matthias Kraus freut sich zusammen mit Juniorchefin Nadine Lippert über das neuste Gießkannenmodell aus 100% Recyclingmaterial.

Was schätzen Sie heute besonders an Ihrem Arbeitgeber?

Das ist ganz einfach! Die ganze Familie Lippert ist jeden Tag mit uns im Betrieb. Mit denen kann man jederzeit sprechen und die wissen, wer man ist. Was mir bei Geli so gut gefällt, sind die familiäre Atmosphäre und der Umgang miteinander. Hier ist man keine „Nummer“ wie in einem Konzern. Wenn man ein Problem hat, kann ich immer auf meine Vorgesetzten zugehen – und dann wird auch eine Lösung gefunden! Manchmal geht es schneller, manchmal langsamer. Das macht viel aus und unterscheidet den Betrieb von anderen.

„Da muss man dranbleiben, wenn etwas nicht sogleich funktioniert“

Wenn Sie Geli mit 3 Adjektiven beschreiben müssten: Welche fallen Ihnen ein?

Zum einen ist die Firma nachhaltig. Man verwendet viel Recyclingmaterial, viele Neuentwicklungen gehen einher mit Energieeffizienz. Geli ist innovativ, ein Beispiel ist die neue Blasanlage und weitere Anlagen dieser Art, die noch heuer installiert werden. Als dritte Eigenschaft fällt mir, wie schon erwähnt, die familiäre Atmosphäre ein.

Was möchten Sie in naher Zukunft gerne bei Ihrem Arbeitgeber machen?

Ich würde das gerne fortsetzen, was ich schon heute mache. Das heißt auch: Gerne möchte ich die technische Entwicklung bei Geli vorantreiben.

Welche Wünsche haben Sie für Ihre persönliche Zukunft?

Ich bin ja Industriemeister und überlege schon, was die nächste Stufe sein könnte. Der nächste Schritt für mich wäre eigentlich der betriebliche Fachwirt. Irgendwann wird man bei Geli eine zweite Produktionsstätte bauen. Ich kann mir schon heute gut vorstellen, dass ich eines Tages einen solchen Standort leite.

Heute gibt es ja das Logistikzentrum in Bernbach und die Produktionsstätte hier in Michelbach. In Zukunft soll die Produktion von Gießkannen in Bernbach nochmals komplett neu aufgebaut werden. Bedingt dadurch, dass man bei einer 10-Liter-Gießkanne viel „Luft“ durch die Gegend transportieren muss. Es ist einfacher, wenn die Kannen dort gefertigt werden, wo auch der Lagerplatz ist.

Sie sind ja selber erst 31 Jahre alt. Dennoch die Frage: Was geben Sie jüngeren Geli-Mitarbeitern, insbesondere Azubis, schon heute mit auf den Weg?

(überlegt)… Ich würde sagen: Habt Freude an dem, was ihr tut! Wenn man früh aufsteht, in die Firma geht und seinen Beruf gerne ausübt, ist die Freude daran oft mit Erfolg verbunden.

Haben Sie selber eine berufliche Philosophie?

Ich sage mal: Niemals aufgeben! Gerade im technischen Bereich gibt es manchmal knifflige Situationen. Da muss man dranbleiben, auch mal durchhalten, wenn etwas nicht sogleich funktioniert.

Sie sind eine Kämpfernatur! Stimmt doch, oder…?

(lacht)…Ja, vielleicht liegt das daran, dass ich früher als Ringer in meiner Freizeit bei der SCJ Wasserlos und RWG Mömbris – Königshofen aktiv war. Diesen Kampfsport habe ich aufgegeben und mich dafür bei Geli etabliert (lacht). Anstatt zu ringen, fahre ich heute gerne Mountainbike. So halte ich meine körperliche Fitness aufrecht, weil ich das täglich brauche.

Zu guter Letzt noch ein Satz, den Sie vervollständigen können. Wer bei Geli Karriere machen will, der…

…muss Einsatz zeigen! Man muss einfach wollen. Aber das persönliche Engagement wird dann auch gefördert.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

 

 

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